Verbandsgemeinde Maifeld
Als die „Toskana der Eifel“ wird schwärmerisch das Maifeld bezeichnet. Gemeint ist die Hochebene zwischen den Flusstälern von Mosel, Rhein, Nette und Elz. Mit einer außerordentlichen Bodengüte von 85 - 90 gehört das Maifeld zu den fruchtbarsten Böden unserer Erde.
Seit der Römerzeit wird das Maifeld fast ausschließlich für den großflächigen Getreideanbau genutzt. Heute gibt es allerdings nur noch wenige große Höfe, oft zwischen den welligen Feldern versteckt liegend, die diesen Landstrich mit modernsten Maschinen bewirtschaften.
Der landwirtschaftlichen Nutzung hat das Maifeld seine besondere Farbenpracht zu verdanken. Im Frühjahr bilden die leuchtend gelben Rapsfelder einen lebendigen Kontrast mit dem frischen Grün der gekeimten Wintersaat. Im Sommer wird das Landschaftsbild von golden wehenden Kornfeldern dominiert.
Ein besonderer Spaß - besonders für Familien und Gruppen - und überhaupt nicht anstrengend ist der Maifeld-Radweg. Er verläuft ohne nennenswerte Steigungen zunächst auf der ehemaligen Bundesbahntrasse zwischen Mayen (Ostbahnhof) und dem Bahnhof Polch, wo er sich Richtung Ochtendung und Münstermaifeld teilt. Eine aufregende Überquerung der Nette über das Hausener Viadukt und eine anschließende Fahrt durch einen (gut beleuchteten) Tunnel gehören zu den Höhepunkten der Freizeitstrecke.