Von der Idee zur Regiopole Mittleres Rheinland
Die Regiopole Mittleres Rheinland ist aus dem gemeinsamen Anliegen entstanden, die Zusammenarbeit der Städte und Verbandsgemeinden im Raum Koblenz zu stärken. Aus ersten Überlegungen und intensiven Abstimmungen entwickelte sich schrittweise eine gemeinsame Struktur für die Region. Mit der Gründung des Vereins Regiopole Mittleres Rheinland e. V. wurde diese Zusammenarbeit 2023 dauerhaft verankert.
DEZEMBER 2022
Die Regiopole wird öffentlich vorgestellt
Nach intensiven Vorgesprächen stellen die Bürgermeister der beteiligten Städte und Verbandsgemeinden ihre Pläne für eine gemeinsame Regiopole öffentlich vor. Ziel ist es, die Region stärker als gemeinsamen Lebens-, Wirtschafts- und Handlungsraum zu entwickeln und kommunale Grenzen bei wichtigen Zukunftsthemen zu überwinden.
FRÜHJAHR 2023
Die Kommunen schaffen die Grundlage
In den folgenden Monaten befassen sich die politischen Gremien der beteiligten Kommunen mit der geplanten Zusammenarbeit. Die Stadt- und Gemeinderäte stimmen dem Beitritt zum Verein zu und schaffen damit die Voraussetzung für die gemeinsame Vereinsgründung.
4. JULI 2023
Gründung der Regiopole Mittleres Rheinland e. V.
Am 4. Juli 2023 wird in Weißenthurm der Verein Regiopole Mittleres Rheinland e. V. gegründet. Gründungsmitglieder sind die Städte Koblenz, Andernach, Bendorf, Lahnstein und Neuwied sowie die Verbandsgemeinden Vallendar und Weißenthurm.
Zum Vorsitzenden wird Thomas Przybylla, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weißenthurm, gewählt. David Langner, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, übernimmt den stellvertretenden Vorsitz. Christoph Mohr, Bürgermeister der Stadt Bendorf, wird zum Beisitzer gewählt.
Foto Regiopole: VG Weißenthurm/ Kim Lachmann
v.l.n.r. Bürgermeister der Stadt Bendorf, Christoph Mohr, Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Vallendar, Renate Münz, , Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weißenthurm Thomas Przybylla, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur, Hans-Ulrich Richter-Hopprich, Oberbürgermeisters der Stadt Lahnstein, Lennart Siefert, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, David Langner, und Oberbürgermeister der Stadt Neuwied, Jan Einig
2024
Aufbau der Strukturen und erste gemeinsame Projekte
Nach der Vereinsgründung werden die Strukturen für die gemeinsame Arbeit weiter aufgebaut. In Koblenz wird eine Geschäftsstelle eingerichtet und personell besetzt. Gleichzeitig entwickelt die Regiopole erste konkrete Kooperationsprojekte. Dazu gehören insbesondere die gemeinsame zentrale Bußgeldstelle sowie Aktivitäten im Bereich Mobilität.
Vorstellung der Regiopole im Innenministerium Rheinland-Pfalz
Christoph Mohr, Innenminister Michael Ebling und Thomas Przybylla (v. l. n. r.).
Foto: MDI RLP/Robert Freisberg
13. DEZEMBER 2024
Land fördert gemeinsame Bußgeldstelle
Für die Einrichtung einer gemeinsamen zentralen Bußgeldstelle erhält die Regiopole Mittleres Rheinland eine Förderung des Landes Rheinland-Pfalz in Höhe von 340.600 Euro. Ziel ist ein einheitliches digitales Verfahren, das standortunabhängig genutzt werden kann und die beteiligten Kommunen bei der Bearbeitung von jährlich rund 120.000 Fällen entlastet
Übergabe des Förderbescheids durch Micheael Ebling auf der Festung Ehrenbreitstein
Thomas Przybylla, Vorsitzender der Regiopole Mittleres Rheinland, gemeinsam mit Christian Greiner (Stadt Andernach), Christoph Mohr (Stadt Bendorf), Lennart Siefert (Stadt Lahnstein), Jan Einig (Stadt Neuwied), Adolf T. Schneider (Verbandsgemeinde Vallendar), Dr. Hans Ulrich Richter-Hopprich (Verbandsgemeinde Montabaur) und Stefan Kux (Stadt Koblenz).


